Presseberichte zum Zentralhaus in Kempten


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2008.05.21 Investor für Zentralhaus und Illerkauf


21.05.2008: Neuer Investor für Zentralhaus und Illerkauf

Umbaupläne Projektentwickler aus Bad Hersfeld überlegt verschiedene Konzepte


Von Franz Summerer Allgäuer Zeitung | Kempten:

Das Zentralhaus und der Illerkauf haben eine Zukunft. Nach jahrelanger Suche ist ein Investor gefunden, der die beiden markanten Gebäude im Herzen der Stadt weiterentwickeln will: „Wir sind von der Stadt und dem Projekt überzeugt“, sagt Dennis Rossing von der Rosco-Unternehmensgruppe in Bad Hersfeld.

Laut einer Untersuchung des Mittelstands-Instituts der Fachhochschule bewegt sich der größte Teil aller Passanten zwischen Forum Allgäu und Galeria Kaufhof über den Freudenberg hinweg nach oben oder unten. Direkt zwischen Zentralhaus und Illerkauf gibt es also die stärkste Kunden-Frequenz. Allerdings laufen die meisten Kunden an den beiden Gebäuden vorbei - viele Ladenflächen sind leer.

Die beiden Gebäude waren bisher im Besitz der Familie Levinger. „Man müsste jetzt Geld in die Hand nehmen“, hatte Familienoberhaupt Leo Levinger schon vor zwei Jahren erklärt. Doch der heute 80-jährige Kaufmann will einen notwendigen Umbau nicht mehr selbst stemmen.

Deshalb suchte er einen potenten Investor und hat ihn jetzt gefunden: die Rosco-Unternehmensgruppe aus Bad Hersfeld. Die Firma ist seit 20 Jahren als Projektentwickler von großflächigen Immobilienanlagen tätig. Jüngstes Projekt: das Einkaufszentrum „Neustädter Tor“ in Gießen für 50 Millionen Euro.

Rosco und die Familie Levinger haben jetzt laut Rossing eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die das Zentralhaus und den Illerkauf modernisieren will: „Wir prüfen derzeit verschiedene Revitalisierungskonzepte für den gesamten Bereich“, erklärt Rossing. Wobei die Pläne von kleinen Lösungen bis zu umfassenden Umgestaltungen reichen. In welchen Größenordnungen sich das abspiele, wollte der Investor noch nicht sagen. Für das Zentralhaus existiert ein Baurecht, die Ladengalerie am Fuß des Gebäudes um rund 3500 Quadratmeter zu erweitern.

Mit in den Überlegungen einbezogen sind auch die Unterführung unterm Freudenberg sowie als Möglicheit eine Öffnung hin zum Brauhaus-Gelände. Bis zum Herbst soll eine Entscheidung fallen, wie es mit beiden Gebäuden weitergehe. Überzeugt zeigt sich Rossing von der „hervorragenden Lage der Objekte und von der Stadt Kempten insgesamt“. Jetzt gelte es diese Lage zu nutzen und sich dem Kundenstrom in der Bahnhofstraße zu öffnen.

Bei der Stadt rufen diese Pläne Begeisterung hervor. „Das ist eine Großchance nicht nur für diesen Bereich sondern für die gesamte Innenstadt“, freut sich Bürgermeister Josef Mayr. Denn der Eingang zur Fußgängerzone sei eine der „Schlüsselstellen des innerstädtischen Lebens“.

Die notwendige Anpassung dort an die heutigen Erwartungen der Kunden werde die Einkaufs-Attraktivität der Stadt steigern. Mayr ist überzeugt, dass Rosco der richtige Partner für die Realisierung sei.

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2009.09.04 Sinn Leffers, Zentralhaus, Illerkauf

04.09.2009: Sinn Leffers, Zentralhaus, Illerkauf

Von (SH) (SH) Allgäuer Zeitung / Kempetn:

Einen Eindruck, wie das Quelle-Haus bald aussehen könnte, bekommt man nebenan in der Bahnhofstraße. Das Sinn-Leffers-Gebäude steht seit Februar leer. Aufkleber zeugen von der Rabattschlacht zur Geschäftsaufgabe. «Einen Nachmieter gibt es noch nicht», so Susanne Weber von der Firma Cushman & Wakefield, die das Gebäude für den Eigentümer, die Dawnay-Day-Gruppe, betreut.

Direkt daneben, im Zentralhaus und im Illerkauf, ebenfalls viele Leerstände: Heruntergelassene Rolltore, verlassene Friseurstühle, übrig gebliebene Putzeimer prägen das Bild. Dabei war alles einmal anders. «Vor etwa 35 Jahren haben wir im Zentralhaus alles bekommen, einen Gemüsehändler gab es, einen Bäcker und einen Metzger», erinnert sich eine Kemptenerin. Jahrgang 1941 ist sie und mit ihren Bekannten an diesem Nachmittag nur wegen der Parkgarage im Zentralhaus unterwegs. Todtraurig sei das, was da in der Innenstadt passiere.

Auch Bürgermeister Josef Mayr sieht die «Wunde» Bahnhofstraße/Freudenberg mit Sorge. Man stehe vor «erheblichen Aufgaben». Momentan hoffe man vor allem auf den Wirtschaftsaufschwung, der dann neue Nutzer für die Kemptener Immobilien bringen könnte.

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2010.02.12 Der Illerkauf soll im Frühjahr erblühen

13.02.2010: Der Illerkauf soll im Frühjahr neu erblühen

Von (se) Allgäuer Zeitung / Kempten:

Sanierung - Investor will fünf bis sechs Millionen Euro in die Neugestaltung stecken - Auch Pläne fürs Zentralhaus weit gediehen
Als «zentrale Aufgabe» haben Experten seit langem die Belebung des Bereichs Illerkauf/Zentralhaus erkannt. Jetzt ist eine Lösung möglicherweise greifbar nahe: «Im Frühjahr wollen wir loslegen, bis zum Sommer sollen Ergebnisse sichtbar sein», versichert Investor Dennis Rossing, der bei Zentralhaus und Illerkauf Teilhaber ist. Für die Sanierung des Illerkauf rechnet er mit «fünf, sechs Millionen Euro».

Sowohl die Fassade als auch das Innenleben sollen Rossing zufolge grundlegend erneuert werden. «Wir müssen dort moderne Anforderungen befriedigen», analysiert der 48-Jährige die derzeit ziemlich triste Situation an der höchstfrequentierten Stelle der Kemptener Einkaufsstadt. Der aktuelle städtebauliche Missstand hat sich seiner Ansicht nach durch viele Faktoren ergeben - nicht zuletzt den Wandel der Kundenansprüche.

Mit einer freundlichen Außenwirkung und einem «interessanten Branchenmix» will der Unternehmer dem Illerkauf neues Leben einhauchen. Der Müller-Markt sowie Optik Müller bleiben laut Rossing im Haus. «Der größte Rest wird sehr textillastig» - mehr verrät er aber noch nicht. In Vorbereitung auf die neuen Anbieter habe man das Haus zuletzt absichtlich «entmietet».

Im Bauamt wird der entsprechende Antrag derzeit bearbeitet. Sobald die Genehmigung durch ist, werde mit den Arbeiten begonnen.

Noch nicht ganz soweit ist der Bad Hersfelder Bauunternehmer mit dem Zentralhaus: «Unsere Planungen sind aber für dieses Objekt bereits weit fortgeschritten.» Auch dort soll noch heuer ein frischer Wind einziehen - sowohl baulich als auch vom Besatz her. Derzeit würden keine Mietverträge mehr verlängert, um neuen Anbietern Platz schaffen zu können.

Wichtige Anbindung ans Brauhaus-Gelände

Rossing war auch Mitglied der Fachjury, die zuletzt die städtebaulichen Entwürfe fürs Brauhaus-Gelände bewertete (wir berichteten). Er ist angetan von der jetzt vorliegenden «ganzheitlichen Planung, die die Nutzungskomponenten richtig anordnet». Zudem fügten sich die Baukörper gut in die Umgebung ein. Natürlich komme es seinen Plänen entgegen, dass die Architekten eine direkte Anbindung des Zentralhauses vorgesehen haben.

Gleich mit ins Sanierungsprojekt aufgenommen hat Rossing die Freudenberg-Unterführung. «Ausstattung, Sicherheit, Hygiene, Qualität» nennt er als Schlagworte für das künftige Konzept. Ihm schwebt für die Anbieter im Untergeschoss «ein eigenes Thema, eine eigene Identifikation» vor. Jedenfalls etwas, das für die Kunden positiv belegt sei.

Mit seinen Plänen ist er bei der Stadt auf offene Ohren gestoßen. «Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung ist qualitativ hochwertig», betont Rossing. Und der Standort selbst sei bundesweit herausragend. «So etwas wie Kempten muss man lange suchen.» (se)

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2010.11.13 Zentralhaus: Startet bald Teilabriss?

13.11.2010 Zentralhaus: Startet bald der Teilabriss?

Investor will Antrag für 20-Millionen-Euro-Projekt einreichen - Hotelturm soll bleiben

Von Stefanie Heckel Allgäuer Zeitung / Kempten:

Der Illerkauf ist umgebaut und neu bezogen. Ins Quelle-Haus wechselt im nächsten Jahr Drogeriemarkt Müller. Die Firma Reischmann steht vor der Umgestaltung des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes. Und in Kürze soll es nun auch beim letzten Mosaikstück im Herzen der Einkaufsmeile - dem Zentralhaus - vorangehen: In den nächsten zwei bis drei Monaten, kündigt Investor Dennis Rossing aus Bad Hersfeld an, werde man den Bauantrag einreichen.

Nach den derzeitigen Planungen würde der gesamte vordere Gebäudeteil abgerissen und neu errichtet. Stehen bleiben soll laut Rossing der Hotelbau mit Turm, in dem das Angebot kräftig erweitert würde. 20 Millionen Euro sollen bis Herbst 2012 in die Bahnhofstraße 1 fließen.

Ein neuer Eingangsbereich fürs Parkhotel, unten ein Lokal mit internationaler Ausrichtung, eine umgestaltete Lobby und mehr Betten - das schwebt dem Investor vor - und zwar in Zusammenarbeit mit der Familie Zendler vom bestehenden Parkhotel. Derweil soll der vordere (flache) Gebäudeteil der Abrissbirne zum Opfer fallen. 6000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche auf drei Etagen könnten in einem Neubau entstehen - Rossing würde das Gebäude gerne nach draußen ziehen in Richtung Straße.

Das, so bestätigt Baureferentin Monika Beltinger, habe der Investor der Stadt schon angedeutet. «Grundsätzlich ist es erfreulich, wenn sich dort etwas tut», so Beltinger. Wobei es noch einiges zu klären gebe - zum Beispiel auch zu den «Anschlüssen» zum ehemaligen Sinn-Leffers-Haus und dem Brauhausgelände.

Apropos Anschlüsse: Wie mehrfach berichtet, möchte Investor Rossing im Zuge des Zentralhausumbaus auch die Freudenberg-Unterführung anpacken. Offiziell verrät er seine Idee dazu zwar noch nicht. Allerdings schwebt ihm offenbar eine nächtliche Schließung vor («das ist für mich auch Prävention»). Diese müsste wegen bestehender Wegerechte aber durch die Stadt abgesegnet werden. Mitspracherecht haben zudem die anderen Anlieger (Quelle-Haus, Sinn-Leffers) - sowie das Allgäuer Brauhaus in Sachen Bauerntanzkeller.

Und was machen die Mieter des Zentralhauses, wenn demnächst tatsächlich der Abriss beginnen sollte? Immerhin gab es immer wieder Gerüchte zu nicht ganz einfachen Verhandlungen im Hintergrund. Denn die Verträge der Händler und Gastronomen laufen teilweise noch mehrere Jahre. Einige fürchten die mindestens einjährige Bauphase - weshalb schon diesen Sommer in den ersten Geschäften der Abverkauf begann.

Andere suchen noch nach Übergangslösungen - zum Beispiel Claudia Edelmann vom gleichnamigen Brillen- und Optikgeschäft. «Nach dem Umbau werden wir aber wieder am alten Standort zu finden sein», kündigt sie an. Laut Investor Rossing soll zum Weihnachtsgeschäft 2012 wieder eröffnet werden.

Will demnächst die Pläne für einen Teilabriss und Neubau des Zentralhauses bei der Stadt einreichen: Investor Dennis Rossing.

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2011.04.15 Grobe Form steht fest

15.04.2011: Grobe Form steht fest

Bauantrag soll gestellt werden

Von (SH) Allgäuer Zeitung / Kempten:

15 Meter hoch, ein Knick an der Bahnhofstraße und rund 7000 Quadratmeter Verkaufsfläche vom Keller- bis zum zweiten Obergeschoss: So sehen die Eckpunkte fürs neue Zentralhaus aus. Wie mehrfach berichtet, will der Bad Hersfelder Investor Dennis Rossing bis August 2012 einen Neubau an der Ecke Bahnhofstraße/Beethovenstraße hochziehen. Dazu soll der bestehende vordere Gebäudeteil abgerissen werden, stehen bleibt der Hotelturm, der jetzt dahinter liegt.

Zwei Großmieter

Am Dienstag beschäftigte sich der Bauausschuss erneut mit dem Thema - und zurrte die grobe Form für das Geschäftshaus fest. Wie Baureferentin Monika Beltinger berichtete, sollen zwei Großmieter in den Neubau einziehen und dann (inklusive des Kellergeschosses) jeweils vier Stockwerke belegen.

Der ausgearbeitete Bauantrag, so sagt der zuständige Kemptener Immobilienfachmann Thomas Wirth, werde in den nächsten Wochen folgen.

Den Bürgern vorgestellt

Das Modell mit der groben Form des Neubaus sollte Mittwochabend auch bei der Bürgerversammlung in der Innenstadt vorgestellt werden - die Stadträte konnten sich bereits einstimmig damit anfreunden.

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2011.07.01 Gestaltung der Fassaden v. Zentralhaus

01.07.2011: Bauausschuss mit Gestaltung der Fassaden des Zentralhauses einverstanden

«Eine andere Wahrnehmung»


Von (BE) Allgäuer Zeitung / Kempten:

Der Bauantrag ist da, und wenn alles gut läuft, soll im August abgebrochen werden. Dann wird dort, wo jetzt das sanierungsbedürftige Zentralhaus steht, ein neues Konzept umgesetzt, das im August nächsten Jahres fertig sein soll. Wie das neue Zentralhaus äußerlich aussehen wird, hat jetzt der Bauausschuss des Stadtrats abgesegnet.

Relativ zeitlos, modern und im Einklang mit dem Erscheinungsbild anderer Gebäude im Bahnhofstraßenbereich - so wurde die Fassadengestaltung am neuen Zentralhaus präsentiert. Der Bauausschuss konnte sich damit anfreunden. Jetzt muss noch der offizielle Bauantrag des Investors in der nächsten Ausschusssitzung genehmigt werden, dann kann es losgehen.

Geplant ist bekanntlich als «neues Zentralhaus» (knapp 7000 Quadratmeter Verkaufsfläche) ein dreigeschossiger Bau und im Anschluss an das Reischmann-Gebäude ein viertes Geschoss als Technikbereich. 15 Meter Höhe erreicht das Gebäude an der Kreuzung Beethoven-/Bahnhofstraße, zur Beethovenstraße hin springt es Stück zurück und soll damit, so die Bauverwaltung, insgesamt etwas zurückhaltender in seiner Wirkung auf den Straßenraum sein. Dazu wurde eine etwas dunklere Farbe gewählt - insgesamt ein hellerer und dunklerer Grauton.

Über Eck ragen die beiden oberen Stockwerke über die Gebäude an der Bahnhofstraße und bilden eine Art Kopf, der sich der Beethovenstraße zuwendet. So erscheint das Gebäude entlang der Bahnhofstraße künftig etwas geknickt.

Wie sollen nun die Fassaden aussehen? Die Technik machte es möglich, dass sich die Stadträte den richtigen Blick verschaffen und quasi von allen Seiten das neue Gebäude «umgehen» konnten. Was sie sahen, gefiel den meisten. Lediglich Grüne-Stadtrat Thomas Hartmann «griff das Gebäude insgesamt zu dominant in den Platz» hinein. Klar meinte dazu OB Dr. Ulrich Netzer: «Das sei jetzt eine grundsätzlich andere Wahrnehmung.» Doch städtebaulich vertrage es sich gut, ergänzte Baureferentin Monika Beltinger.

Doch um das grundsätzliche Konzept ging es bei der jüngsten Sitzung auch nicht mehr. Das war bereits vorgestellt und für akzeptabel gehalten worden. Akzeptiert wurden jetzt auch die Fassaden - sogenannte Lochfassaden mit relativ glatter Fassade und verschieden großen Öffnungen in den Obergeschossen. Ein klassisches Warenhauskonzept eben, das den Händlern die Möglichkeit bietet, sich nach außen zu präsentieren.

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2011.07.07 Überzeugendes Konzept

07.07.2011: Überzeugendes Konzept

Zeitlos, modern und mit viel Glas – so will sich das Zentralhaus nach den Vorstellungen von Investor Dennis Rossing künftig präsentieren. Der Bauausschuss befand das Konzept jetzt für gut.

Von MATTHIAS MATZ und MELANIE LÄUFLE, Kempten Kreisbote:

„Insgesamt entsteht ein relativ zeitloser, moderner Bau, der sich mit seinem Erscheinungsbild an dieser Nahtstelle zwischen alter Stadt und Bahnhofstraßenbereich einfügt.“ Nicht nur Antje Schlüter, Leiterin des Stadtplanungsamtes, sondern auch die anwesenden Stadträte zeigten sich am Mittwochabend vergangener Woche im Bauausschuss angetan von der geplanten Fassadengestaltung des Zentralhauses. Mehrheitlich stimmte das Gremium daher dem Konzept zu.

Nachdem der Bauausschuss bereits Anfang April das städtebauliche Konzept für die Umgestaltung des Zentralhauses begutachtet und für gut befunden hatte (der KREISBOTE berichtete mehrfach), ging es vergangene Woche um das optische Feintuning, die Gestaltung der Fassaden. Nach Angaben von Antje Schlüter plant Investor Dennis Rossing Lochfassaden mit relativ glatter Fassade, eine weitgehende Öffnung im Erdgeschoss und verschieden große und unterschiedlich verteilte Öffnungen in den Obergeschossen. „Hier wird ein klassisches Warenhauskonzept realisiert, das die Betonung auf die Zugänge legt, den Einzelhändlern aber auch in den Obergeschossen die Möglichkeit bietet, sich nach außen zu präsentieren“, so Schlüter weiter. Die beiden Haupteingänge sollen durch eine jeweils zweigeschossige Verglasung besonders betont werden.
Nachdem der Bauausschuss jetzt auch die Fassadenpläne abgesegnet hat und außerdem bereits die ersten Mieter aus dem Zentralhaus draußen sind (Burger King), könnte nun eigentlich bald mit den Arbeiten begonnen werden. „Wir sind auf einem guten Weg alles so zu regeln, wie wir es wollten“, sagte Thomas Wirth, Vertreter von Investor Dennis Rossing vor Ort, am Donnerstag gegenüber dem KREISBOTEN. Voraussichtlich im Herbst könne mit dem Abbruch begonnen werden.
Neuigkeiten verriet Wirth außerdem zum Illerkauf. Der Mietvertrag mit dem Nachmieter des Drogerie Markt Müller (zieht im Oktober ins Quelle-Haus) sei unterschrieben. „Wir werden den Müller-Markt durch ein Unternehmen ersetzten, das im süddeutschen Raum noch sehr neu ist.“ Das Unternehmen sei im vergangenen Jahr mit einem Preis für das schönste Ladenkonzept ausgezeichnet worden. „Der neue Mieter wird sich im Bereich Living bewegen“, offenbarte Wirth. Für Kempten sei es etwas, das die Stadt und ihr Sortiment deutlich bereichert.

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Der Kreisbote – Die lokale Wochenzeitung für Oberbayern, Allgäu und das angrenzende Österreich!

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2011.07.20 Fassaden für Neubau vom Zentralhaus

20.07.2011: An Fassaden für Neubau des Zentralhauses in Kempten scheiden sich die Geister

Ist das modern - oder nur fantasielos? - Architekten sprechen sich für Gestaltungsbeirat aus

Von (STEFANIE HECKEL) Allgäuer Zeitung | Kempten:

Modern - oder fantasielos? Zeitlos - oder eine verpasste Chance? Drei Wochen ist es her, da wurden die Fassaden fürs «neue» Zentralhaus vorgestellt. Das «Gesicht» des 7000-Quadratmeter-Baus also, der im nächsten Jahr mitten in der Stadt oberhalb des Freudenbergs thronen soll. Am 2. August wird das 20-Millionen-Projekt im Bauausschuss vermutlich endgültig auf den Weg gebracht. Doch an dem, was nach dem Abriss des bisherigen Gebäudes entstehen soll, scheiden sich die Geister.

Eine «eigenschaftslose Industriearchitektur» bemängeln zum Beispiel Wilhelm Huber und Eberhard Knorr vom Bund deutscher Architekten. Noch dazu «an einer der sensibelsten Stellen» Kemptens. Es sei schwer zu verstehen, warum die Stadt dem zugestimmt habe.

Deshalb bringen die beiden Architekten eine Idee ins Spiel, die schon seit gut 20 Jahren in Kempten diskutiert wird - bislang von den Stadträten aber stets abgelehnt wurde: Ein «Gestaltungsbeirat» - ein Gremium aus unabhängigen Fachleuten also, das den Kemptener Bauausschuss beraten könnte. «Wir fragen uns, warum ein solcher Beirat, der anderswo hervorragend funktioniert, nicht eingeführt wird?», meinen die renommierten Architekten Huber und Knorr.

Nachfrage also bei Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer: Wie sieht er diesen Vorstoß? «Es ist richtig, dass wir in diesem Bereich kein formales Gremium haben», so Netzer. Das bedeute jedoch nicht, dass es keine Beratung gebe. Seit Jahren arbeite die Verwaltung konstant mit namhaften Architekturprofessoren zusammen, hole bei diesen Rat ein.

Für diesen «Kemptener Weg», so Netzer, habe sich der Bauausschuss vor über einem Jahrzehnt entschieden. Unter anderem, weil ein Beirat ohnehin nur beratende Funktion habe. Und was die Gestaltung des neuen Zentralhauses angehe - die er im Übrigen für «vertretbar» hält: Da sei die «Durchsetzungskraft der Kommune eben nicht immer bei 100 Prozent» gegenüber dem Investor.

Ein Punkt übrigens, bei dem die Architekten Huber und Knorr einen klaren Vorteil eines Expertenbeirats sehen: Die Stadt werde gegenüber Investoren und Bauherrn den «Schwarzen Peter» los, könne sich in schwierigen Fragen auf ein unabhängiges Gremium berufen.

«Es gibt Konstellationen, da kann das ziehen», räumt Netzer ein. Aber eben nicht immer. Und was sagt der Investor? Eine Stellungnahme wollte dieser noch nachreichen.

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2011.08.04 Umbau des Zentralhauses: Statdt sagt ja

04.08.2011: Umbau des Zentralhauses in Kempten: Stadt sagt «Ja» unter etlichen Vorbehalten

Unterlagen nachgefordert, Baubeginn soll aber nicht gefährdet werden

Von (JOCHEN SENTNER) Allgäuer Zeitung / Kempten:

Noch in diesem Monat soll es losgehen mit dem Umbau des Zentralhauses. Einige Hürden sind allerdings noch zu nehmen bei dem 20-Millionen-Euro-Projekt. Dies wurde am Dienstagabend im Bauausschuss deutlich.

Zu etlichen Punkten fordert die Verwaltung «prüffähige Unterlagen» und sichert sich ab durch einen städtebaulichen Vertrag. Dem stimmten die Stadträte einhellig zu.

Im August 2012 wollen die Mieter in ein neu gestaltetes Zentralhaus einziehen. Der gesamte Sockelbau soll dazu eingerissen und größer wieder errichtet werden. Der Investor - die Role GmbH von Dennis Rossing - ist bereits bei der Neugestaltung des Illerkaufs federführend.

An der Freudenberg-Kreuzung war lange Zeit befürchtet worden, dass ein Bruch zwischen südlicher und nördlicher Einkaufsstadt entstehen könnte, wenn kein frischer Wind durch die in die Jahre gekommenen Häuser pfeift. Die Bemühungen der beteiligten Geschäftsleute werden folglich nach wie vor von Verwaltung und Stadträten begrüßt.

Alles Entgegenkommen habe aber auch Grenzen, stellte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer klar: Wenn Anträge zu einem derart komplexen Verfahren erst zwei Tage vor der entscheidenden Sitzung eingingen, könne die Stadt diese nicht abschließend diskutieren.

Wie aber nun die Kuh vom Eis holen, damit die Arbeiter doch noch in den Sommerferien loslegen können? Ein spezielles Abkommen soll dies ermöglichen. Demnach bekommt der Investor grünes Licht, wenn folgende Punkte geregelt sind:

Umgang mit der Unterführung
Regelung der Grundstücksverhältnisse
Höhenlage des Neubaus mit Gestaltung der Vorflächen
Konkretisierung des räumlichen Geltungsbereichs des Bauantrags
Gestaltung im Bereich Kellerstraße/Vorflächen
Stellplatznachweis einschließlich Sicherheitsleistung

Gerade bei der Parkplatzfrage will die Stadt auf Nummer sicher gehen. Immerhin gehe es um 130 Stellflächen, die zusätzlich nachzuweisen seien. «Bei den Stellplätzen brauchen wir eine Sicherheitsleistung, sonst ist der Vertrag die Tinte nicht wert», erklärte Netzer.

Die Zeit für die Errichtung eines Parkhauses werde befristet auf maximal drei Jahre nach Erteilung der Baugenehmigung.

«Die Zündschnur brennt»

«Unheimlich glücklich», reagierte Investor Rossing, dass die Kommunalpolitiker mitzögen. Sein Ziel ist, das Weihnachtsgeschäft 2012 an der meistfrequentierten Stelle der Stadt ohne Baustellen abzuwickeln. Bei einem derartigen «Hochleistungsrennen» sei klar, dass noch ein paar Dinge abgesprochen werden müssten.

«Ich glaube aber nicht, dass das Projekt an diesen Detailfragen noch scheitern wird», meint der Unternehmer. Die Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung bezeichnet er als «absolut konstruktiv.»

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2011.08.11 Arbeiten können (fast) beginnen

11.08.2011: Arbeiten können (fast) beginnen

Das Zentralhaus soll planmäßig umgebaut werden.

Von MELANIE LÄUFLE, Kempten Kreisbote:

Normalerweise werden im Bauausschuss Bauanträge behandelt, für die der Stadtverwaltung alle notwendigen Unterlagen vorliegen. Ist das nicht der Fall, wird der Punkt in der Regel auf die nächste Sitzung vertagt. Nicht so geschehen ist das vergangene Woche: Der Bauantrag für das Zentralhaus war eingegangen, allerdings konnten noch nicht alle Bestandteile des Antrags geprüft werden bzw. lagen noch nicht vollständig vor, erklärte Dr. Franziska Renner, Leiterin des Bauordnungsamts. Um dem Projekt jedoch keine Steine in den Weg zu legen, war die Zustimmung des Gremiums trotzdem erforderlich. Schließlich soll noch im August mit den Arbeiten begonnen werden. Die Stadträte stimmten dem Vorhaben daher grundsätzlich zu, vor Erteilung der Baugenehmigung müssen zwischen Bauverwaltung und Investor aber noch die offenen Punkte geklärt werden.

„Ich bin wahnsinnig dankbar, dass der Bauantrag positiv durch den Bauausschuss gegangen ist“, sagte Investor Dennis Rossing am Donnerstag gegenüber dem KREISBOTEN. Der Bauantrag sei zwar „nach bestem Gewissen“ eingereicht worden, „aber so ein Antrag ist wahnsinnig umfangreich“, erläuterte er, warum noch nicht alles geklärt ist. Es sei normal, dass sich Detailfragen ergeben und für deren Prüfung brauche die Verwaltung Zeit. Der Investor ist aber sehr zuversichtlich, dass die offenen Fragen noch geklärt werden. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch“, meinte Rossing. Bisher habe die Zusammenarbeit immer sehr gut funktioniert.
Dr. Franziska Renner zufolge müssen für die Erteilung der Baugenehmigung folgende Themen noch mit der Stadtverwaltung abgestimmt werden: Umgang mit der Unterführung, Regelung der Grundstücksverhältnisse, Höhenlage des Neubaus mit Gestaltung der Vorflächen in der Bahnhof- und Beethovenstraße, Stellplatznachweis einschließlich Sicherheits- leistung und Konkretisierung der Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereichs des Bauantrags.
Das Thema Unterführung soll vom Bauantrag abgekoppelt werden. Eine spätere Vereinbarung müsse regeln, ob und wie sie umgebaut werden könnte, erklärte Renner. Ein weiteres Thema, das aus Sicht der Stadt noch abschließend geklärt werden muss, ist der Stellplatznachweis. Durch den Umbau müssen seitens des Investors 130 neue Parkplätze nachgewiesen werden. Da die Entwicklungen am Brauhaus-Gelände bis in einem Jahr noch nicht soweit fortgeschritten sind, dass die angedachte Tiefgarage, in der auch die Stellplätze für das Zentralhaus untergebracht werden sollen, schon bereit steht einigten sich Stadt und Investor bereits auf eine andere Lösung: Die Stellplätze müssen spätestens drei Jahre nach Erteilung der Baugenehmigung nachgewiesen werden. Ansonsten ist Rossing verpflichtet, 40 Prozent der Parkplätze abzulösen und für die übrigen 60 Prozent die Herstellungskosten zu übernehmen.
Grundsätzliches »Ja«
Dass über den Bauantrag des komplexen Vorhabens entschieden werden konnte, obwohl einige grundlegende Unterlagen erst kurz zuvor oder noch nicht eingegangen waren, freute OB Dr. Ulrich Netzer (CSU). „Da muss ich der Bauverwaltung meinen Dank aussprechen“, sagte er. Damit das Vorhaben nicht gefährdet werde, gaben sowohl er als auch die Stadträte ihre grundsätzliche Zustimmung. Sobald die offenen Themen geklärt sind, wird die Baugenehmigung erteilt. „Jetzt muss der Dorn, der im Fleisch ist, noch entfernt , offene Fragen geklärt und dann die Sache gemeinsam auf den Weg gebracht werden“, sagte Rossing am Donnerstag und betonte, dass das Projekt sehr wichtig sei.
Gleicher Meinung war auch Erwin Hagenmaier (CSU) im Ausschuss: „Ich bin dankbar, dass der Investor diese Stelle angegangen ist.“ Fraktionskollege Thomas Kiechle war die Bedeutung des Gebäudekomplexes ebenfalls bewusst. Er wies jedoch darauf hin, dass die Richtlinien eingehalten werden müssten und damit die endgültige Zustimmung erst erteilt werden könne, wenn alle Unterlagen vorlägen.
Wie mehrfach berichtet, plant Rossing den gesamten vorderen Teil des Zentralhauses abzureißen und neu aufzubauen. Begonnen werden soll mit den Arbeiten noch diesen Monat. „Wir haben uns einen straffen Zeitplan gesteckt, den wir erfüllen müssen“, verdeutlichte Rossing. In gut einem Jahr, Mitte August 2012, möchte er das Zentralhaus an die neuen Mieter übergeben und damit das Ziel erreichen, die große Baustelle nach Illerkauf, Müller-Markt (ehemaliges Quelle-Haus) und Reischmann (ehemaliges SinnLeffers-Haus) abzuschließen. Insgesamt investiert Rossing dafür nach eigenen Angaben rund 18 Millionen Euro ins Gesamtgebäude.

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2011.09.03 Zentralhaus Abbrucharbeiten haben beg.

03.09.2011: Zentralhaus: Abbrucharbeiten haben in Kempten begonnen

Derzeit Entkernung - In etwa zwei Wochen sollen Bagger rollen

Von (STEFANIE HECKEL) Allgäuer Zeitung | Kempten:

Kupfer, Kunststoff, Teppichboden: Stück um Stück werfen die Arbeiter das, was einmal die Inneneinrichtung des Zentralhauses war, in Container oder auf große Haufen. «Baustelle» steht auf den Schildern entlang des Bauzauns - in dieser Woche sind die Arbeiten am Zentralhaus nämlich gestartet.

«Momentan läuft die Entkernung, in etwa zwei oder drei Wochen kommt der Abrissbagger», sagt Immobilienfachmann Thomas Wirth und zeigt hinüber zur Kreuzung von Beethovenstraße und Linggstraße: «Da hinten soll der Kran hin.» Von seinem Büro aus hat Wirth direkten Ausblick auf das geplante 20-Millionen-Euro-Projekt, das er für den Bad Hersfelder Investor Dennis Rossing mit betreut. In einem Jahr sollen Teilabriss und Neubau des Zentralhauses über die Bühne sein.

Die Vorgeschichte: Das Zentralhaus, in den 1970er Jahren erbaut, hat einen jahrelangen Niedergang hinter sich. Die meisten Einzelhandelsflächen standen zuletzt leer. Seit 2008 ist Investor Rossing im Boot, der vergangenes Jahr gegenüber bereits den Illerkauf neu belebt hat.

Die Pläne: Anstelle der kleinteiligen Flächen wird es nur noch drei Mieter geben - zwei Großmieter sowie das Brillengeschäft Edelmann, das für die Bauzeit in einen Container neben dem Künstlercafé gezogen ist. Insgesamt entstehen 7000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Der Hotelturm bleibt stehen, das Hotel soll vergrößert werden und eine neue Lobby bekommen.

Die offenen Fragen: Obwohl das alte Zentralhaus in einigen Tagen dem Erdboden gleichgemacht werden soll, gibt es offene Fragen. Da sind beispielsweise 130 Stellplätze, die noch geschaffen werden müssen. Drei Jahre hat Investor Rossing dafür Zeit. Festgelegt ist das in einem Vertrag mit der Stadt - denn normalerweise gibt es ohne Stellplatznachweis auch keine Baugenehmigung. Damit am Ende tatsächlich Parkplätze entstehen, muss Rossing eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Die Baugenehmigung: Wie Baureferentin Monika Beltinger berichtet, ist der Vertrag zwischen Stadt und Investor unter Dach und Fach. Voraussichtlich Anfang nächster Woche gehe die Baugenehmigung raus.

Die Fassade: Modern oder langweilig? Diese Frage hatten mehrere Architekten aufgeworfen, die sich mit der geplanten Fassadengestaltung nicht anfreunden konnten. Zumindest in puncto Farbgestaltung könnte sich noch etwas tun - eine Entscheidung soll laut Baureferentin Beltinger erst fallen, wenn der Rohbau steht. Bislang war von einer grau-weißen Farbgebung die Rede.

Die Baustelle: Autofahrer werden den Zentralhaus-Neubau zu spüren bekommen. Denn der Kran, der an der Beethovenstraße platziert werden soll, wird vermutlich für Behinderungen sorgen.

Die Nachbargebäude: Sowohl bei Reischmann als auch beim Quelle-Haus gehen derweil die Umbauten in die Schlussrunde. Am Donnerstag, 15. September, eröffnet Reischmann Sport. Am Donnerstag, 20. Oktober, folgt Drogeriemarkt Müller im Quelle-Haus. Die Kette ist bislang Mieter im Illerkauf.

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2011.09.06 Arbeiten am Zentralhaus haben begonnen

06.09.2011: Stadt und Investor einigen sich – Arbeiten am Zentralhaus haben begonnen

Die Entkernung des Zentralhauses ist in vollem Gange. Foto: Läufle

Von MELANIE LÄUFLE, Kempten Kreisbote:

Nach Illerkauf, ehemaligem SinnLeffers-Haus und ehemaligem Quelle-Haus haben nun auch die Arbeiten am vierten großen Haus in diesem Bereich begonnen. Im Zentralhaus wird seit vergangener Woche geschuftet. „Wir haben mit der Entkernung bereits begonnen“, sagte Thomas Wirth, Vertreter von Investor Dennis Rossing vor Ort, am Montag gegenüber dem KREISBOTEN.


Wie mehrfach berichtet, wird der vordere Teil des Zentralhauses (nicht Hotel) komplett abgerissen und neu aufgebaut. „Die Baugenehmigung ist noch nicht ausgelaufen“, erläuterte Baureferentin Monika Beltinger am Montagvormittag. Investor Rossing wollte aber noch Anfang der Woche die noch fehlenden Sicherheiten zum Stellplatznachweis vorlegen. Im Gegenzug bekommt er dann die Baugenehmigung. „Die Genehmigung liegt zur Abholung bereit“, bestätigte auch Wirth. Sobald Rossing in Kempten sei, werde er sie abholen. Alle anderen Punkte, die noch zu besprechen waren, sind mittlerweile erledigt. Die inhaltlichen Themen seien geklärt und auch der städtebauliche Vertrag sei unterzeichnet, so Beltinger.

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2011.09.30 Abrissbagger rollen am Dinstag an

30.09.2011 Zentralhaus: Abrissbagger rollen am Dienstag an

Großbaustelle wird ein Jahr lang für Behinderungen sorgen Keine Sperrungen, aber anfangs täglich 40 Lastwagen unterwegs

Von (STEFANIE HECKEL) Allgäuer Zeitung | Kempten:

Wer noch einen Blick aufs Zentralhaus werfen möchte, sollte sich beeilen: Ab Dienstag wird dieses Stück Kemptener Einzelhandelsgeschichte endgültig zu den Akten gelegt. Die Abrissbagger rücken an und bilden damit den Auftakt einer rund einjährigen Großbaumaßnahme mitten in der Innenstadt. Behinderungen für Autofahrer und Fußgänger: vorprogrammiert.

„Das wird keine einfache Zeit“, sagt Markus Wiedemann, Leiter des Amts für Tiefbau und Verkehr. Immerhin fahren allein auf der Beethovenstraße täglich rund 13 000 Autos. Sperrungen seien allerdings nicht geplant. Sowohl auf der Beethoven- als auch auf der Bahnhofstraße kann ganz normal gefahren werden – zumindest, wenn nicht gerade ein Fahrzeug aus der Baustelle biegt.

Die Überreste des Zentralhauses werden nämlich etwa 500 Lkw-Ladungen ergeben. „Pro Tag werden es 40 Lastwagen sein“, sagt Thomas Wirth vom gleichnamigen Immobilienbüro, der sich für den Bad Hersfelder Investor Dennis Rossing um das Projekt kümmert. Mitte bis Ende Oktober sollen die Arbeiten ihren Höhepunkt erreichen.

An Baustelle entlang laufen

Und was ist mit den Fußgängern? An der Beethovenstraße müssen sie bereits jetzt auf die Seite von Parktheater und Künstlercafé wechseln – was so bleiben wird. Auf der Bahnhofstraße können Fußgänger dagegen in beiden Richtungen laufen – also nicht nur entlang des Illerkaufs, sondern auch direkt an der Baustelle vorbei. „Dort wird zur Sicherheit eine Holzwand mit Dach aufgestellt“, erklärt Wiedemann. Ebenso wie Autofahrer werden die Fußgänger aber fünfmal die Stunde baustellenbedingt „rot“ sehen: per Ampelschaltung nämlich, wenn Lastwagen vom Zentralhaus wegfahren.

Ob das alles reibungslos funktionieren wird? „Wir beobachten die Situation – und bessern notfalls nach“, sagt Wiedemann. Ende Oktober sollen zudem neue Farbmarkierungen auf der Bahnhofstraße angebracht werden – „um den Autofahrern zu zeigen, dass man dort besonders auf Fußgänger achten muss“, erklärt Wiedemann. Derzeit nämlich würden die Fußgänger „kreuz und quer“ über die Fahrbahn laufen. Ähnliche Farbstreifen gibt es bereits ein Stück weiter oben, nämlich auf der Kotterner Straße bei der Big Box Allgäu.

„Wichtig ist auch, dass wir während der Bauzeit den Einzelhandel dort stützen“, erläutert Wiedemann und meint damit vor allem den gerade eröffneten Sport Reischmann. Dieser wird besonders während des Weihnachtsgeschäfts unter der Baustelle nebenan zu leiden haben.

Übrigens: Es ist nicht das erste Mal, dass an der Ecke Bahnhof- und Beethovenstraße im großen Stil abgerissen wird. Für den Bau des Zentralhauses mussten 1970 die Wirtschaft Schützengarten und das Gardinenhaus Oberpaur weichen. Nun ereilt also das in die Jahre gekommene Zentralhaus eben dieses Schicksal.

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2011.10.20 In 8 Wochen ist Zentralhaus Geschichte

20.10.2011 In spätestens acht Wochen ist das Zentralhaus Geschichte

Viele Schaulustigenicht mit Facebook verbundennicht mit Twitter verbundennicht mit Google+ verbundenEinstellungen

Von (STEFANIE HECKEL) Allgäuer Zeitung | Kempten:

Sie haben ein bisschen was von einem Gruselkabinett, diese riesigen Greifer mit den scharfen Zähnen. Ein Knirschen geht durch die Bahnhofstraße, ein Ächzen. Dann reißt der Greifer mit einem Ruck los, was einmal ein Stück Glasfassade war.

Metall und Glas krachen zu Boden, es klirrt. "Das war aber auch ein Schandfleck. Macht gar nichts, wenn es jetzt abgerissen wird", sagt Sabine Bekurs zu ihrem Mann Klaus und blickt auf die Ruine des Zentralhauses. Seit gestern ist dort der große Abrissbagger im Einsatz. Innerhalb von 42 bis 56 Tagen soll er den einst stolzen Konsumtempel aus den 70er Jahren dem Erdboden gleichmachen.

Bis allerdings nichts mehr zu sehen ist vom „alten“ Zentralhaus, gibt es noch einiges zu schauen. Und so bilden sich immer wieder Trauben von Schaulustigen rund um die neue Großbaustelle. Die Bekurs zum Beispiel kennen diese Ecke der Stadt seit einem Vierteljahrhundert. So lange nämlich kommen die beiden Urlauber ins Allgäu – gewohnt wird im Ostallgäu, zum Bummeln geht’s nach Kempten. „Schön, dass sich hier was tut“, finden die beiden.

Bei anderen schwingt dagegen Wehmut mit. „Das war mein erster großer Auftrag. Und jetzt wird es abgerissen“, erzählt ein Kemptener, der das Zentralhaus mit verglast hat – „und zwar bis zum dritten Stock“.

Damals, als das Zentralhaus noch einen Meilenstein in der Einkaufsstadt darstellte, für den man zuvor den alten Gebäudebestand an der Ecke Bahnhof-/Beethovenstraße abgerissen hatte. Blumenladen, Metzger und Bäcker gab es damals im Zentralhaus.

Wieder geht ein Knirschen durch die Innenstadt. Der Abrissbagger hat sich in Beton verbissen, nagt an Ecken, frisst sich durch die Geschosse. Im Erdgeschoss klafft ein riesiges Loch. „Wir müssen die Tiefgarage verfüllen, damit wir mit dem Bagger vorfahren können.

Das bisschen Betondecke würde den nicht aushalten“, plaudert der Polier aus dem Abriss-Nähkästchen. Währenddessen steuert sein Kollege schon wieder den wahr gewordenen Männertraum in Grün, den riesigen Abrissbagger. Vier Greifer und eine Schaufel liegen bereit, um dem Zentralhaus zu Leibe zu rücken.

Damit es nicht so staubt, kommt eine „Wasserkanone“ zum Einsatz.

Übrigens: An Schaulustige sind die Jungs von der Zentralhaus-Baustelle gewöhnt. In den vergangenen Jahren waren sie nämlich bei der Sprengung und dem Abriss auf dem Münchener Agfa-Gelände dabei.

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2011.11.03 Bahnhofstr. ab 14. Nov. gesperrt

03.11.2011 Kempten: Wegen Zentralhaus-Abriss Bahnhofstraße ab 14. November für Autos gesperrt

Vorfahrt für Fußgänger – Im Illerkauf wird bald Wohnzubehör verkauftnicht mit Facebook verbundennicht mit Twitter verbundennicht mit Google+ verbundenEinstellungen

Von (SH) Allgäuer Zeitung | Kempten:

In der Vorweihnachtszeit wird nichts mehr vom einst stolzen Einkaufstempel aus den 70er Jahren übrig sein: Ganze Arbeit leisten die Abrissbagger am Zentralhaus. Wie mehrfach berichtet, wird damit Platz geschaffen für ein riesigen Geschäftshaus-Neubau mit rund 7000 Quadratmetern Einzelhandelsfläche.

In Kürze werden nun auch die Autofahrer die derzeit größte Kemptener Baustelle verstärkt zu spüren bekommen: Ab Montag, 14. November, wird der untere Teil der Bahnhofstraße mehrere Monate lang gesperrt.

Kurz darauf gibt es auch gegenüber Veränderungen: Die Handelskette „Depot“ zieht im Illerkauf ein. Auf über 1600 Quadratmetern wird dann Wohnzubehör von der Kerze bis zu Möbeln angeboten, bestätigte das Unternehmen Informationen unserer Zeitung.

Zentralhaus: Eigentlich hätte die rund einjährige Großbaustelle komplett ohne Sperrungen abgewickelt werden sollen. Doch es habe sich herausgestellt, so Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann, dass für den Abriss mehr Platz benötigt werde.

Somit hätten Fußgänger nur noch entlang des Illerkaufs bummeln können. Dort sei es jedoch zu eng für die vielen Menschen, die auf Kemptens Haupteinkaufsachse unterwegs sind. „Vorfahrt für Fußgänger“ lautet daher in knapp zwei Wochen das Gebot ab der Kreuzung von Bahnhof-, Kotterner und Hirnbeinstraße.

Wer mit dem Auto am Forum Allgäu vorbei auf der Bahnhofstraße gefahren ist, wird über die Hirnbeinstraße ausgeleitet.

Eine verlängerte Fußgängerzone in der Bahnhofstraße also, die immer wieder diskutiert wurde? „Nein, eine Fußgängerzone ist das nicht – es geht rein um die Sicherheit während der Bauzeit“, so Wiedemann. Und im Übrigen sei ja noch der Baustellenverkehr unterwegs.

Illerkauf: Gerüchteweise im Umlauf ist der Name schon seit Monaten – nun bestätigte das Unternehmen Gries Deco Company: Im Illerkauf wird eine Filiale seiner Handelskette „Depot“ eröffnet. Das Unternehmen, das deutschlandweit über 200 Depot-Filialen betreibt und 3900 Mitarbeiter beschäftigt, ist bislang nicht in der Gegend vertreten.

Die neue Filiale belegt die Fläche im Illerkauf, die durch den Umzug von Drogeriemarkt Müller ins Quelle-Haus frei geworden ist. Im Frühjahr sollen die Räume im großen Stil umgebaut werden. Wie viele Arbeitsplätze in Kempten entstehen, konnte Natalia Zienkiewicz von der Gries Deco Company gestern nicht sagen. Man suche noch Mitarbeiter. Die Eröffnung ist für Mitte bis Ende November geplant.

Interessantes Detail am Rande: Die Gries Deco Company pflegt eine enge Kooperation mit der XXXLutz-Gruppe.

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2011.12.01 Rätselhafte Mauer unter Zentralhaus

01.12.2011 Rätselhafte Mauer unter Zentralhaus entdeckt

Bruchsteine stützten erst die Landstraße und dann einen Bierkeller

Von (LI) Allgäuer Zeitung |Kempten:

Beim Abbruch des Zentralhauses kam an der Bahnhofstraße eine acht Meter lange und fast vier Meter hohe Bruchsteinmauer zu Tage. Gehörte die zum ehemaligen Schützengarten, fragte sich Ernst Sontheim von der Stadtarchäologie?

Während er die Mauer sorgfältig dokumentierte und mit Satellitenvermessung in einen Stadtplan eintrug, vertiefte sich die Stadthistorikerin Birgit Kata in alte Bauakten. Schnell wurde klar, dass es sich dabei nicht um den Bierkeller des Schützengartens handeln konnte, weil der nordwestlich davon lag.

Alte Stadtansichten brachten dann die Lösung: Südlich des Fischertores waren außerhalb des Stadtgrabens zwei Straßenrampen aufgeschüttet: Eine führte nach Lindau (Beethovenstraße), die andere führte nach Immenstadt (Bahnhofstraße).

Vom Fischertor aus führte eine steinerne Brücke über den Stadtgraben. „Direkt südlich der Brücke mitten auf der Straße stand eine sehr alte Linde, die auf frühen Fotos des 19. Jahrhunderts noch zu sehen ist“, so Kata. Das Gelände neben den Straßenrampen lag mehrere Meter tiefer als das heutige Straßenniveau.

Dort bestanden Gärten, die nach der Säkularisation 1802/03 mit Gartenschenken und Bierkellern bebaut wurden. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde das Gartengelände neben den Straßen nach und nach aufgeschüttet, sodass ehemalige Erdgeschossräume der Häuser dort zu Kellern wurden.

Die Straßen selbst wurden nach dem Abbruch des Fischertores und der Brücke 1866 tiefer gelegt, so Kata. Teile der Brücke kamen beim Bau der Unterführung am Freudenberg zum Vorschein. Die Mauer in der Baugrube des Zentralhauses war wohl im 17. oder frühen 18. Jahrhundert als Stützmauer der Straßenböschung angelegt worden.

Beim Bau des Bauerntanzkellers in der 1830er Jahren wurde sie als Abschluss dieses Bierkellers eingebaut. Beim Bau der Unterführung und des Zentralhauses blieb diese Mauer zwischen den Betonwänden erhalten.

Jetzt wurden die Bruchsteine zum APC abtransportiert, um dort bei der Rekonstruktion alter Mauern verwendet zu werden.

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2012.01.28 Wird Fußgängerzone doch verlängert?

28.01.2012 Wird die Kemptener Fußgängerzone doch verlängert?

Sperrung für Autofahrer findet auch im Stadtrat immer mehr Anklang


Von (SE) Allgäuer Zeitung / Kempten:

Die nördliche Bahnhofstraße als Verlängerung der Fußgängerzone – das können sich immer mehr Kemptener vorstellen. Auch bei den Haushaltsberatungen im Stadtrat war dies mehrfach zu hören. Die Sprecher von Freien Wählern/ÜP, Grüne/Frauenliste, FDP und UB/ÖDP plädierten alle dafür, Autos aus dem Bereich zu verbannen.

Wegen des Umbaus des Zentralhauses wird derzeit der Verkehr über Hirnbein- und Königstraße umgeleitet. Fußgänger dürfen seitdem auf der Bahnhofstraße flanieren. „Das klappt auch problemlos“, sagt Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann. Wenngleich die meisten Passanten sich gemäß alter Gewohnheit auf den Gehsteigen bewegten.

Zählungen im gesamten Umkreis sollen in den nächsten Monaten Aufschluss geben, wie sich der Verkehr mit der Sperrung entwickelt. Bisher vertrage die Hirnbeinstraße die zusätzlichen Autos gut. An der Kreuzung Königstraße/Beethovenstraße sammele man weiter Erfahrungen mit dem Grünpfeil für die Rechtsabbieger.

Spannende Fragestellungen ergäben sich in der nördlichen Bahnhofstraße zum Stadtverkehr: Vor den ausgedehnten Baumaßnahmen an der Freudenberg-Kreuzung genossen Linienbusse eine exklusive Linksabbiegerspur. (se)

Wird sie bald Fußgängerzone? Die nördliche Bahnhofstraße ist derzeit wegen des Zentralhaus-Umbaus zwischen Storchenstraße und Freudenberg für den Autoverkehr gesperrt. Jetzt werden Stimmen laut, dass dies auch so bleiben soll. Im Jahr 1996 hatte sich nach dem Patt im ersten Kemptener Bürgerentscheid die Stadtratsmehrheit dafür ausgesprochen, dass die Verbindung den Autofahrern erhalten bleiben soll.

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2012.03.03 C&A zieht ins Zentralhaus

03.03.2012 C&A zieht ins Zentralhaus

Am Zentralhaus laufen derzeit die Bauarbeiten für die Handelsflächen.

Von MELANIE LÄUFLE, Kempten Kreisbote:

Das Modehaus C&A soll nach unseren Recherchen einer der neuen Mieter im Zentralhaus sein. Das Gebäude in der Kotterner Straße, in dem C&A derzeit untergebracht ist, wird jedoch nicht lange leer stehen. Hier soll ab 2013 das Modehaus Adler, das bis vor kurzem im Fenepark seine Verkaufsflächen hatte, einziehen.

Die Bauarbeiten für das neue Zentralhaus sind in vollem Gange. „Wir haben mit den Bauarbeiten für die Handelsflächen begonnen und der Hotel- umbau soll in den nächsten Tagen auch beginnen“, sagte Thomas Wirth vom gleichnamigen Immobilienbüro am Donnerstag auf Anfrage. Derzeit laufe alles nach Zeitplan und für Herbst sei die Übergabe an die Mieter geplant.
Einer der neuen Mieter soll das Modehaus C&A sein, das aus dem Gebäude in der Kotterner Straße ausziehen und in das Zentralhaus einziehen soll. Bestätigen wollte das zwar keiner, aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr der KREISBOTE jedoch, dass ab 2013 das Modehaus Adler in das jetzige C&A-Gebäude einziehen wird. Adler hatte seine Verkaufsflächen bis vor wenigen Wochen im Fenepark, dort wurde der Mietvertrag jedoch nicht verlängert. Auf der Suche nach einem neuen Standort stieß das Unternehmen auf das C&A-Gebäude in der Kotterner Straße, das durch den Umzug des Modehauses ins Zentralhaus frei werden würde.

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2012.06.21 Keine Einfache Entscheidung

21.06.2012 Keine einfache Entscheidung

Es könnte so schön sein – flanierende Menschen schlendern zwischen dem neuen „Allgäu-Tower”, Sport Reischmann und der Buchhandlung Dannheimer über das frische Pflaster der neuen Fußgängerzone „Nördliche Bahnhofstraße”. Weder Kinder noch ältere Menschen müssen auf fahrende Autos, Taxis und Busse Obacht geben. Kein Rückstau mehr, keine Feinstaubbelastung an dieser Stelle mehr.

Was derzeit auf seine Praxistauglichkeit nur getestet wird, könnte bald zum festen Bestandteil der Innenstadt werden, wie am Montagabend bei einer Bürgerinfo-Veranstaltung im Skyline deutlich wurde.

Des deutschen liebstes Kind, sein „Heilig´s Blechle”, bekäme für diesen Innenstadtbereich die Rote Karte gezeigt. Die Epoche uneingeschränkter automobiler Mobilität in deutschen Städten könnte sich ihrem Ende entgegen bewegen und damit dies geordnet und unter größtmöglichem Konsens aller Beteiligten geschieht, dafür gibt es Bürgerinformationsabende wie den am Montag im Skyline zum Thema „Fußgängerzone nördliche Bahnhofstraße”. Viele Zuhörer waren auf Einladung der Stadtverwaltung gekommen – Anwohner, Geschäftsinhaber, interessierte Bürger, Stadträte und auch der Zentralhaus-Investor Dennis Rossing. Nach einer kurzen Einführung durch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) erläuterte Kemptens Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann die möglichen Änderungen bei der Verkehrsführung in der nördlichen Innenstadt. Seit 16 Jahren werde das Thema in der Bevölkerung und im Kemptener Verkehrsausschuss heiß diskutiert. Jetzt, vor allem bedingt durch die Sperrung der nördlichen Bahnhofstraße wegen der Bauarbeiten am „Allgäu-Tower”, kommt Bewegung in die Sache. Das Zeitfenster, in dem keine Autos mehr durch den Straßenabschnitt fuhren, wurde seitens des Tiefbauamtes genutzt, um festzustellen, wie sich der Verkehr in diesem Bereich der Innenstadt seitdem verlagert hat. Den Messungen der Kemptener Bauverwaltung zufolge hat sich der Verkehr in der südlichen Bahnhofstraße bisher halbiert – bei einer gleichzeitigen Erhöhung des Autoaufkommens in der Königsstraße und Beethovenstraße. In der Königsstraße wurden am Tag über 8000 Fahrzeuge gezählt. Diese Umleitung des Verkehrsflusses zieht, wenn es wie von vielen Stadträten vorgeschlagen tatsächlich zu einer dauerhaften Sperrung der nördlichen Bahnhofstraße kommt, bauliche Maßnahmen zur Optimierung der neu entstehenden Verkehrsströme nach sich. Die Königsstraße ist die „Verliererin” der Schließung der nördlichen Bahnhofstraße, denn zukünftig werden weitaus weniger Menschen mit ihrem Fahrzeug den Weg durch die südliche Bahnhofstraße über die Hirnbeinstraße in Richtung nördliche Innenstadt suchen, sondern gleich den kürzeren Weg über die Königstraße wählen. Damit diese nicht auf eine bloßen „Durchfahrtspiste” reduziert wird, sollte der Verkehr mit Querungshilfen verlangsamt werden. Auch im nördlichen Kreuzungbereich zur Beethovenstraße müsste mit einer neuen Taktung der Ampelanlage und dem Bau einer separaten Abbiegespur für Rechtsabbieger auf das erhöhte Verkehrsaufkommen reagiert werden. Busse ja, Taxen nein? Kritisch diskutiert wird noch die Frage, ob die Sperrung auch für den ÖPNV und Taxis gelten soll. Die Kemptener Verkehrsbetriebe (KVB) wünschen sich, dass weiterhin vier ihrer Linien nicht umgeleitet werden müssen. Vertreter der Taxi-Unternehmen ließen dagegen durchblicken, dass sie einer Sperrung unter der Bedingung zustimmen werden, dass diese auch für die Stadtbusse gilt. Ob Fußgängerzonen funktionieren, in denen Busse und Taxis sich zwischen Kinderwägen und älteren Menschen „hindurchhupen” müssen, wurde von den allermeisten Besuchern am Montag aber bezweifelt. „Wenn schon, dann richtig”, so das allgemeine Credo an diesem Abend. Aber es gab auch Stimmen aus der Zuhörerschaft, die grundsätzlich einer Sperrung der nördlichen Bahnhofstraße skeptisch gegenüberstehen. Für die Mehrzahl war aber eine Umwandlung der nördlichen Bahnhofstraße in eine reine Fußgängerzone das erstrebte Ziel. So beklagten sich viele Anwohner über steigende Feinstaub- und Lärmbelastungen und wünschen sich mehr Ruhe und Entlastung vom Verkehr. Hans Maiterth, selbst Anwohner der Hirnbeinstraße, schlug stellvertretend für viele eine Sperrung für den Individualverkehr auf der Kotterner Straße schon ab der Zufahrt zum Parkhaus Allgäu Forum vor. Er sprach offensichtlich vielen aus der Seele, als er auf das rücksichtslose Verhalten mancher Autofahrer in diesem Bereich der Innenstadt zu sprechen kam, sei es zu schnelles Fahren oder das staubildende Parkplatzsuchen in der südlichen Bahnhofstraße. OB Netzer kündigte zum Ende der Info-Veranstaltung die Erstellung eines Gesamtverkehrsplanes für den Zeitraum der nächsten eineinhalb Jahre an (der KREISBOTE berichtete), auf dessen Ergebnis hin es zu einem finalen Beschluss kommen soll. Bis dahin wird es wohl bei einer testweisen weiteren Sperrung der nördlichen Bahnhofstraße bleiben, um zu weiteren Mess-Erkenntnissen zu gelangen.



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2012.07.28 Restaurant und Fitnessräume

2012.07.28 Restaurant und Fitnessräume

Von MELANIE LÄUFLE, Kreisboten Kempten.

Kempten – Der Bau des neuen Allgäu Towers (Zentralhaus) schreitet sichtbar voran. Wie berichtet soll am 14. August Richtfest gefeiert werden. Aber nicht nur der vordere Gebäudeteil soll ein neues Gesicht bekommen, auch im nicht abgerissenen hinteren Teil sind einige Veränderungen geplant. Unter anderem ist ein neues Restaurant vorgesehen und die vorhandenen Spielhallen werden innerhalb des Gebäudes verlegt. Der Bauausschuss war mit den Umgestaltungsplänen einverstanden.

Die markanteste Veränderung am Gebäude wird eine Außenfluchttreppe, die an der Südfassade des Hauses (zum Reischmann hin) vom 13. bis zum 4. Obergeschoss (OG) aus Sicherheitsgründen angebracht werden muss. Umgestaltet wird, wie Baureferentin Monika Beltinger dem Ausschuss berichtete, auch das Erdgeschoss. Dort entsteht zum einen auf der Seite zur Beethovenstraße hin ein 425 Quadratmeter großes Restaurant mit Außenbewirtschaftung (in Blickrichtung Parktheater). Zum anderen soll die Hotelrezeption vergrößert werden und einen direkten Anschluss an den inneren Aufzug erhalten. Künftig ist die Hotellobby damit sowohl vom Hotelzugang an der Rückseite des Zentralhauses als auch vom Eingang an der Beethovenstraße direkt erreichbar.
Im ersten OG rutschen die beiden Spielhallen im Zuge der Umbaumaßnahmen nach hinten ins Gebäudeinnere und sind künftig über den Aufzug im Gebäudes oder die neue Treppe, die den Lift umfasst, erreichbar. Im vorderen Bereich zur Beethovenstraße hin sind Büroflächen vorgesehen. All diese Maßnahmen sollen noch heuer erfolgen.
Noch abschließend geklärt werden muss laut Beltinger allerdings die Stellplatzsituation. Durch das neue Restaurant und die Spielhallen entsteht nach Meinung der Bauverwaltung ein zusätzlicher Stellplatzbedarf von zehn. Im Antrag des Investors werden dagegen nur zwei weitere Parkplätzen – die abgelöst werden sollen – als notwendig gesehen. Der Bauausschuss beschloss jedoch einstimmig, dass der Mehrbedarf an Stellplätzen (genaue Anzahl wird noch ermittelt) nun nicht mehr abgelöst werden kann. „Laut unserer Stellplatzsatzung ist eine Ablöse von Stellplätzen für Spielhallen sowieso nicht möglich“, erklärte Beltinger.
Der Umbau des Bestandsgebäudes soll im Jahr 2013 im 2. und 3. OG weitergehen. Im zweiten Stock befinden sich derzeit Büros, im Zuge der Umgestaltung sind hier jedoch Konferenz- und Fitnessbereiche für das Hotel vorgesehen. Zudem entstehen in diesem Geschoss zwei Hotelzimmer. Weitere Hotelzimmer werden im 3. OG eingebaut. Auch in den weiteren Stockwerken wird es neue Hotelzimmer geben bzw. werden die vorhandenen renoviert. Diese Maßnahmen sind jedoch zeitlich noch nicht definiert.
Insgesamt waren die Stadträte angetan von den Umbauplänen und segneten den Bauantrag einstimmig ab. Allerdings beschlossen sie auch, dass eine weitere Stellplatzablöse nicht mehr möglich ist. „Aus Sicht unseres Tourismuskonzepts ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung“, be- tonte Herbert Karg (FW). Die neue Lobby für das Hotel sei sehr zu begrüßen. Bruno Steinmetz (FDP) gab zu bedenken, dass der Hoteleingang von der Beethovenstraße optimal und somit auch für Menschen mit Behinderung gut erreichbar sein sollte. Die geplanten drei Stufen vom öffentlichen Gehweg zur Vorfläche des Allgäu Towers sah er daher als Problem. Allerdings meinte Thomas Wirth vom gleichnamigen Immobilienbüro, dass dort sicherlich eine Rampe vorgesehen ist.



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2012.08.21 Eine Vision wird Realität

2012.08.21 Eine Vision wird Realität

Von MELANIE LÄUFLE, Kreisboten Kempten.

Nach nur neun Monaten effektiver Bauzeit am Zentralhaus konnte am vergangenen Dienstag standesgemäß Richtfest an dem 25 Millionen Euro Projekt gefeiert werden. Gekommen waren neben den Vertretern der ROSCO-Unternehmensgruppe auch jene des Investors ROLE GmbH, des Generalunternehmens Geiger, des Architekten Karsten Segtrop, Vertreter der Stadt Kempten und des lokalen Co-Projektsteuerungs-Teams der Firma Wirth Immobilien.


Drei Handwerker bestiegen das Baugerüst in Richtung Bahnhofstraße und gaben den rund sechzig geladenen Gästen einen zeitlichen Abriss der bisherigen Bautätigkeiten am zukünftigen „Allgäu-Tower” in Versform zu Gehör. Danach äußerten sich im weitläufigen Untergeschoss des neuen fünfgeschossigen Neubaus sowohl der Investor Role GmbH in Person von Dennis Rossing als auch Geiger-Vorstand Josef Geiger zum Stand der Baumaßnahmen. „Eine Vision wird Realität”, so ROLE-Geschäftsführer Dennis Rossing. Bessere Verbindung An Kemptens meistfrequentierter Kreuzung entsteht zur Zeit ein modernes Gebäude mit Platz für 6000 Quadratmetern Einzelhandelsfläche und 1000 Quadratmetern Bürofläche. Ziel ist es, die Einzelhandelsbereiche im Süden mit dem Forum Allgäu am August-Fischer-Platz noch besser mit der Fischerstraße im Norden zu verbinden. Dazu bedurfte es allerdings gewaltiger baulicher Anstrengungen. Die Kemptener erinnern sich sicher noch an den Umbau am ehemaligen SinnLeffers-Gebäude zum Reischmann Sporthaus, der Entkernung des Illerkaufs und den Umzug des dort ansässigen Drogeriemarktes in das ehemalige Quelle-Gebäude auf der anderen Straßenseite. Nun war Richtfest am vorgelagerten Neubau am ehemaligen Zentralhaus und Generalunternehmer Josef Geiger kam in seiner Dankesrede auch auf die großen bautechnischen und organisatorischen Schwierigkeiten zu sprechen. Immerhin mussten von einem vom Straßenverkehr stark in Anspruch genommenen innerstädtischen Gelände mit 600 Lkws Bauschutt wegtransportiert werden und auch für die Fertigstellung des Rohbaus brauchte es Spezialgerät, wie einen als Nadelausleger benannten Kran. Höchste Vorsicht und umsichtiges Arbeiten waren zudem mit dem gläsernen Aufzug des ehemaligen Zentralhauses notwendig. Im Zeitplan Umso erfreuter zeigten sich Investor und Generalunternehmer, dass man im Zeitplan liegt – auch wenn zwischendurch wegen einer sehr kalten Winterperiode die Arbeiten am Neubau für rund vier Wochen ruhen mussten. Beide bedankten sich bei den eingeladenen Subunternehmen, Handwerkern, Ingenieuren, Architekten, den Vertretern der Stadt Kempten und zeigten sich insbesondere darüber erfreut, dass es keine nennenswerten Unfälle von der Großbaustelle zu vermelden gab. Kemptens OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) verwies auf das Innenstadtentwicklungskonzept, das in den vergangenen 15 Jahren konsequent umgesetzt worden sei. Das belege auch das neueste Ranking der GfK, das Kempten bei den Städten mit der stärksten Einzelhandelsanziehungskraft deutschlandweit in den Top 10 sieht (der KREISBOTE berichtete). Bleibt also nur noch die Frage offen, wer das neue Zentralhaus denn nun künftig bezieht. Offiziell äußern wollte sich auch am Dienstagabend dazu zwar niemand. Allerdings singen es die Spatzen schon seit geraumer Zeit von den Kemptener Dächern – Edelmann wie angekündigt, dazu noch C&A und Woolworth.


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2012 Der Verkehr muss draußen bleiben

2012.10.29 Der Verkehr muss draußen bleiben

Von Matthias Matz, Kreisboten Kempten.

Kempten – Die nördliche Bahnhofstraße bleibt bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt und somit Fußgängerzone. Darauf einigte sich der Verkehrsausschuss am Montag einhellig. Ausnahmen gelten versuchsweise für Linienbusse und den Lieferverkehr. Allerdings besitzt der Beschluss nur solange Gültigkeit, bis die Ergebnisse für einen Gesamtverkehrsplan vorliegen. Das wird aber wohl nicht vor 2014 sein. Erst dann soll endgültig entschieden werden, ob die Bahnhofstraße-Nord tatsächlich dauerhaft als Fußgängerzone ausgewiesen wird. „Diese Lösung ist ganz vernünftig“, stieß der Vorschlag nicht nur bei Thomas Hartmann (Grüne) auf Zustimmung.

Mit seiner Entscheidung vom Montagabend folgte der Ausschuss Anträgen von Freien Wählern (FW), UB/ödp, Grünen und der SPD. Diese hatten im Zuge der Sperrung der Bahnhofstraße wegen des Zentralhaus-Umbaus gefordert, eine dauerhafte Ausweisung des Teilstücks als Fußgängerzone zu prüfen (der KREISBOTE berichtete). Ab Ende des Monats soll die Sperrung für Linienbusse wieder aufgehoben werden.

Die im Sommer vom Tiefbauamt vorgenommenen Zählungen und Messungen ergaben nach Angaben von Amtsleiter Markus Wiedemann, dass seit der Sperrung die Zahl der täglich durchfahrenden Autos in der Königstraße von knapp 6000 auf gut 8000 stieg und die in der Hirnbeinstraße auf bis zu 4000 am Tag. Währenddessen blieb die Zahl der gezählten Autos in der Kotterner Straße konstant. „Der Verkehr kann also leistungsfähig abgeleitet werden“, so Wiedemann. Vor allem die am meisten betroffene Königstraße sei geeignet, das Mehr an Autos abzuwickeln. Gleiches gelte für den Knotenpunkt Hirnbeinstraße/Königstraße.

Messungen der Schadstoffbelastungen kommen überdies zu dem Ergebnis, dass weder die Grenzwerte für Feinstaub noch für Stickoxid überschritten würden. „Die Zahlen lassen als Ergebnis den Schluss zu, dass eine Abwicklung des Verkehrs bei Ausweisung der Bahnhofstraße-Nord als Fußgängerzone durchaus möglich ist.“ Auch die Verkehrsexperten der Firma Modus Consult kämen zu dem Fazit, „dass eine Sperrung der Bahnhofstraße verkehrlich keine größeren Probleme aufwirft.“ Befahrbar bleibt die Bahnhofstraße-Nord zunächst bis zur endgültigen Entscheidung für Linienbusse (sechs bis acht in der Stunde) und den Lieferverkehr (in festgelegten Zeiten). Gesperrt wird sie dagegen trotz der vielen Arztpraxen im Illerkauf für Taxis. „Denn dann muss zu allen Zeiten mit motorisiertem Verkehr und dem damit verbundenen Gefahrenpotenzial gerechnet werden“, erläuterte Wiedemann. Allerdings, ergänzte Volker Reichle vom Kemptener Verkehrsamt, verhandle man mit den Taxlern bereits über eine Lösung. Im Gespräch als Ausweichroute sei unter anderem die Scheibenstraße.

Bei den anwesenden Stadträten stieß der Vorschlag der Bauverwaltung zwar auf grundsätzliche Zustimmung. Nur an der Freigabe für die Busse zweifelte der ein oder andere. So gab Theo Dodel-Hefele von den Grünen zu bedenken, dass so ein ständiges „Konfliktpotenzial“ zwischen Fußgängern und Bussen entstehe. Michael Hofer (ödp) stellte dagegen den Antrag, die Straße auch für Busse dicht zu machen. Zwar gab auch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) zu, dass ihm eine „klare Trennung“ lieber wäre. Allerdings handle es sich hier um einen Versuch bis zur Fertigstellung des Verkehrsplans. „Wir müssen die Übergangszeit akzeptieren und wir müssen sehen, dass der ÖPNV weiterhin funktioniert“, argumentierte er. Matthias Matz


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