Graupner Möwe 1956 von Werner Fischer

Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner
Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner DSCN3619 Graupner Möwe 1956 Schiffsmodell, garantiert kein Rennboot, von Fischer Werner, Kempten.

Hinweis:
Alle Bilder, Texte und sonstigen Inhalte auf dieser Website unterliegen dem Copyright von K. Chmiel bzw. dem jeweiligen Autor und dürfen nicht ohne ausdrückliche Genehmigung von K. Chmiel bzw. des jeweiligen Autoren gewerblich oder kommerziell genutzt oder anderweitig veröffentlicht oder verbreitet werden. Dies gilt auch bei vollständiger Zitierung der Quelle des jeweiligen Bildes, Textes oder sonstigen Inhalts.

Gerne stelle ich Ihnen Bilder, die dem Copyright von K. Chmiel unterliegen, in originaler Auflösung auf Anfrage zur Verfügung.
Bilder, die nicht dem Copyright von K. Chmiel unterliegen, können nur von den jeweiligen Fotografen bereitgestellt werden.

Anfragen richten Sie bitte an folgende Emailadresse: fotoseite@chmiel.de


Gastfotos von Werner Fischer

Diese Fotos wurden von Hr. Werner Fischer aus Kempten bereitgestellt.

Danke für den Beitrag.

Graupner Möwe 1956


Graupner Möwe 1956
Kajüt- Motorboot, schwimmfähig- für Elektromotor "Standard", Länge 415mm, Breite 100mm. Balsa Bauweise. Völlig neuartig ist die Bauweise mit farbig bedruckten und vorgestanzten Bauteilen. Das Boot ist praktisch unsinkbar.

Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner
Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner DSCN3614 Graupner Möwe 1956 Schiffsmodell, entstanden nach dem Originalplan, von Fischer Werner, Kempten.

Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner
Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner DSCN3616 Graupner Möwe 1956 Schiffsmodell, abweichend zum Original aus Sperrholz, von Fischer Werner, Kempten.



Die vorgestanzten Teile brauchen nur unter Zugabe von Leim zusammengefügt zu werden. Soweit der Auszug aus dem Katalog der Fa. Graupner. Voraussetzung ist natürlich der Kauf des angebotenen Schnellbaukastens. Sprach man bisher noch von Werkstoffpackungen, so steigerte man sich nun zum Schnellbaukasten. Dieser war mit allen zum Bau vom Modell benötigten Teilen ausgestattet. Erhältlich im Fachhandel zu Preis von DM 9,75 (Preisliste von 1957). Für den richtigen Fahrspass war natürlich der Standard Antrieb zum Preis von DM 8,10 einzubauen. Um einen Bezug zu den Preisen herzubekommen müße man sich nach dem Stundenlohn für einen Facharbeiter in dem Jahr erkundigen. Einfach mal den Opa fragen!


Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner
Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner DSCN3618 Graupner Möwe 1956 Schiffsmodell, lackiert mit Kunstharzfarben und Pinsel, von Fischer Werner, Kempten.

Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner
Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner DSCN3619 Graupner Möwe 1956 Schiffsmodell, garantiert kein Rennboot, von Fischer Werner, Kempten.



Zum Schnellbaukasten. Ich kenne eine Sammlung mit Originalen aus dieser Zeit. Was sich in der Anleitung so nett liest mit farbig bedruckt, bereits ausgestanzt und braucht nur noch zusammengeleimt werden war ein Satz mit X. War wohl nix! Die Balsabrettchen splitterten, die Nadeln hinterließen Löcher und Klammern Abdrücke. Bis heute ist mir so gebaut noch kein ordentliches Modell unter die Augen gekommen. Für mich eh uninteressant nachdem die wenigen angebotenen Original Bausätze derart hohe Preise erzielten, daß ich das Boot einfach nach Plan nachgebaut habe. (Anfragen wegen Plan Kopie zwecklos- er wurde in einer Auktion versteigert) Wohl wissend daß das kleine Modell nie mehr wie das Wasser in der Regentonne unter den Kiel bekommt entstand so ein kleiner Panzerkreuzer. Das Spantengerippe noch nach Plan, die Beplankung, das Deck und die Aufbauten nicht aus Balsaholz sondern wasserfest verleimtes 1mm Birkensperrholz.


Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner
Graupner Möwe 1956, by Fischer Werner DSCN3624 Graupner Möwe 1956 Schiffsmodell, Motor und Varta Stab Batterien, von Fischer Werner, Kempten.



Das Boot ist so stabil, daß es wie man sagt problemlos über's Hausdach geworfen werden kann. Der Farbauftrag natürlich nur mit Pinsel und Kunstharzlack. Das Ruder aus Messing mit Rändelmutter geklemmt und zum Glück schwirrt immer wieder mal ein passender Distler Motor und Antriebswelle durch die Gegend. Fertig ist der Dampfer. Ein erster Schwimmversuch bestätigt die Befürchtung daß durch das verwendete Material das Gewicht und der Schwerpunkt leidet. Sagen wir mal so, meine Möwe schwimmt, sieht recht nett aus und passt hervorragend in meine Sammlung.




Danke an Hr. Werner Fischer für den Beitrag.